Die letzte Kirchweih im Jahresablauf ging in Rodheim über die Bühne. Dass das Fest in einem so kleinen Dorf ohne öffentliches Gasthaus in diesem Ausmaß veranstaltet werden kann, ist in erster Linie der Initiative der Bevölkerung, besonders den Ortsfrauen, zu verdanken.
Aber auch die Jugend hat ihren Beitrag geleistet, bei der Samstags-Kerwa-Fete in einer Maschinenhalle und am Sonntag Nachmittag bei einem kleinen Umzug mit vier Motivwagen und der Kerwapredigt.
Trotz ungemütlichen Novemberwetters hatten sich wieder alle Rodheimer und viele Gäste am Dorfplatz versammelt und zunächst den Darbietungen der Rodheimer Musikanten unter Manfred Groll gelauscht. Danach hieß es „Ohren spitzen“ bei der Kerwapredigt: Die Jugend brachte der Dorfbevölkerung schonungslos alle Missgeschicke des abgelaufenen Jahres in Erinnerung, wobei aber manches recht rätselhaft erschien und erst aufgeklärt werden musste. Alles ist auch noch in der kleinen Festschrift: „Die Roudermer Kerwa 2007“ nachzulesen.
(Quelle: Mainpost, 29.11.2007)