Die Ergebnisse einer Verkehrsschau, die mit einem Vertreter der Polizeiinspektion Bad Windsheim durchgeführt wurde, stellte Bürgermeister Martin Hümmer in der Gemeinderatssitzung zur Beratung.
Ein Thema war der Ortseingang in Rodheim an der Gülchsheimer Straße. Hier gab es Überlegungen, das Ortsschild wegen des nahe gelegenen Spielplatzes weiter nach außen zu versetzen. Dies wurde von der Polizei abgelehnt. „Ein Ortsschild gehört dahin, wo der Ort beginnt“, zitierte der Bürgermeister. Statt dessen wird das Warnschild „Kinderspielplatz“ aufgestellt.
Ein Schild mit der Geschwindigkeitsbegrenzung auf 70 Stundenkilometer ein Stück vor dem Ortseingang lehnte der Gemeinderat ab. „Das ist überflüssig, denn ab dem Ortsschild muss sowieso 50 Stundenkilometer gefahren werden“, waren sich die Räte einig. Zudem liegt der Eingang des Spielplatzes nicht mehr an der Gülchsheimer Straße sondern „Am Alten Graben“.
Zwei Anträge von Anwohnern für einen Verkehrsspiegel lehnte der Gemeinderat auf Empfehlung des Polizeiberaters ab: In Geißlingen an der Einmündung Schustergasse in die Straße Am Tannenbaum und in Rodheim Torstraße zum Am Alten Graben. Langsames Heranfahren sei sinnvoller als ein Spiegel, informierte Hümmer aus dem Bericht der Polizei. Entfernungen herannahender Fahrzeuge würden im Spiegel außerdem oft falsch eingeschätzt. Zudem seien Verkehrsspiegel nur sinnvoll, wenn sie beheizt sind und so zu jeder Jahreszeit freie Sicht bieten.
(Quelle: Mainpost, 01.11.2007)