Schritt für Schritt geht es mit der Dorferneuerung in Oberickelsheim, Geißlingen und Rodheim voran. Sichtbar ist das freilich in den Dörfern noch nicht. Doch hinter den Kulissen, sprich im Vorstand der Teilnehmergemeinschaft und beim zuständigen Ingenieurbüro nehmen die Pläne Gestalt an.
Bei der jüngsten Sitzung erstellte der Vorstand eine Art Wunschliste und ordnete die von den Arbeitskreisen erarbeiteten Vorhaben nach Wichtigkeit. „In Oberickelsheim hat die Schaffung öffentlicher Räume mit dem Bau eines Gemeindehauses und die Neugestaltung des Kirchplatzes als Dorfmittelpunkt Priorität“, wie Vorsitzender Michael Ertel vom Amt für Ländliche Entwicklung mitteilte.
Jedoch gilt dafür, wie für alle anderen Projekte, dass die Maßnahme erst vom Amt geprüft und genehmigt werden muss, bevor gebaut wird. Und natürlich muss die Finanzierung gesichert sein, bevor der erste Spatenstich erfolgt. Öffentliche Maßnahmen werden mit 50 Prozent gefördert.
In Geißlingen steht an erster Stelle die Gestaltung der Ortsdurchfahrt. Weil dies eine Kreisstraße ist, bedarf es der Koordination mit dem Landkreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim.
Für den Straßenbau selbst ist der Landkreis zuständig, die Randbereiche, Gehwege und das Umfeld könnten im Rahmen der Dorferneuerung neu angelegt werden. Freie Flächen entlang der Dorfstraße sollen begrünt und Gehwege gepflastert werden.
Ihren Dorfmittelpunkt wollen auch die Rodheimer aufwerten und den Platz vor dem Bürgertreff verändern. Der einbetonierte Löschweiher könnte renaturiert werden, die Auffahrt zur Kirche soll integriert werden.
Bis die Pläne genehmigt sind und die Finanzierung geklärt ist, wird es noch einige Monate dauern. „Frühestens 2008 könnte mit ersten Baumaßnahmen begonnen werden“, meint Michael Ertel.
(Quelle: Mainpost, 30.07.2007)